Neujahrsempfang bei der Raiffeisenbank RSA

Vorstände präsentieren Rekordzahlen

Der stellv. Aufsichtsratsvorsitzende, Karl Fischberger, freute sich über 100 geladene Gäste beim Neujahrsempfang der Bank begrüßen zu dürfen.

Vorstand Thomas Rinberger berichtete den anwesenden Gästen von einem der erfolgreichsten Jahre der Bank überhaupt. „Wir haben letztes Jahr trotz schwierigem Marktumfeld mit Niedrigzinsen und der überbrodelnden Regulatorik einen neuen Rekord aufgestellt“ so Rinberger. So steigerte die Bank mit ihren 69 Mitarbeitern die Kundeneinlagen um 12% und die Kredite sogar um 14%, wodurch die Bilanzsumme um 14% auf 411 Millionen Euro anstieg. Das betreute Kundenvolumen als Summe aller bilanziellen und außerbilanziellen Einlagen und Kredite übertraf mit einer Steigerung von 23% erstmals die magische Grenze von einer Milliarde Euro. All das führt zu einer nachhaltigen Gewerbesteuerzahlung an die Gemeinden, was vor allem die anwesenden Bürgermeister besonders freuen dürfte.

Vorstand Alfred Pongratz betonte, dass trotz oder gerade wegen den Rekordzahlen weiterhin der zufriedene Kunde das wichtigste Gut der Bank ist. Viele neue Kunden werden durch Weiterempfehlung gewonnen. Pongratz ging mit der expansiven Geldpolitik der europäischen Zentralbank hart ins Gericht, bei der letztendlich der Sparer die Zeche zahlt.

Zudem stellte er die fünf Werte Menschlichkeit, Kundenorientierung, Individualität, AndeRSArtigkeit und Mitarbeiterwertschätzung und wie die Bank diese Werte lebt, vor.

Auch über zukünftige Projekte der Bank berichtete Vorstand Pongratz. Entgegen dem derzeitigen Trend in der Bankenwelt, das Serviceangebot vor Ort durch übertriebene Digitalisierung und Filialschließungen zurück zu nehmen, bekräftige er die Verbundenheit mit der Region. Als kommende Baumaßnahmen nannte Pongratz vor allen Dingen den ins Auge gefassten Um-, oder Neubau der Geschäftsstelle Albaching. Es soll eine kombinierte Nutzung mit einem anderen Geschäft gefunden werden um dem Ort einen zusätzlichen Nutzen bieten zu können. In München wird das Beratungsbüro zu einer vollwertigen Geschäftsstelle aufgewertet.

Künftig wird auch wieder eine detaillierte Wertpapierberatung angeboten, die man vor zehn Jahren wegen zu vieler Vorschriften ausgesetzt hatte. Im Anschluss wurde das hochspannende Thema „Vererben“ von Notar Dr. Wolfgang Barth, vom Notariat Haag, mit interessanten Beispielen aus dem Notaralltag, den eingeladenen Kunden (im Alter von 55-75 Jahren) vorgestellt. Neben den Betragsgrenzen, Erbfolgeregelungen und Pflichtteilsansprüchen wies er auf mögliche Fehlerquellen hin, die gar nicht so selten vorkommen. Als Fazit kann mitgenommen werden, dass kein Testament zu machen sicher die schlechteste Lösung ist, wobei jedoch darauf geachtet werden sollte, Formfehler zu vermeiden.

Notar Florian Machleidt vom Notariat Wasserburg ging dazu passend auf die ebenso wichtigen Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung ein. Er brachte dieses doch etwas schwierige Thema den interessierten Zuhörern dabei mit der richtigen Prise Humor nahe und zeigte etliche Fallstricke auf, die es zu beachten gilt.

Ein leckeres Buffet mit Häppchen, Kaffee und Kuchen rundete die Veranstaltung ab.